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In Kooperation mit der Gewerkschaft der Polizei (GdP Berlin) wurde diese Schulung speziell auf die Tätigkeitsschwerpunkte der Polizeiarbeit konzipiert. Die Schulung stand allen Beschäftigten der Berliner Polizei offen.
Ziel der Schulung war es, im Rahmen der Polizeiarbeit die Handlungsfähigkeit der unterschiedlichen Personengruppen/Fachdienststellen hinsichtlich der Identifizierung von und im Umgang mit potentiell Betroffenen von Menschenhandel zum Zweck der Arbeitsausbeutung zu stärken. Da Polizist/innen aufgrund ihres Mandats eine zentrale Rolle bei der Bekämpfung des Menschenhandels zukommt, ist es von entscheidender Bedeutung, dass sie in der Lage sind, Indikatoren, die auf den Tatbestand Menschenhandel hinweisen, zu erkennen und über die erforderlichen sowie möglichen Handlungsoptionen informiert zu sein.
In einem Einführungsreferat von Anne Pawletta (ILO –Beraterin) erhielten die Teilnehmenden einen Überblick über die rechtliche Einordnung, die Erscheinungsformen des Menschenhandels und deren Auswirkungen. Einblick in die Rolle der Polizei gestattete ein Vortrag von Douglas Konrad des LKA Berlin. Hierbei wurden die Teilnehmenden über die Problematik der Identifizierung von Betroffenen von Menschenhandel zum Zweck der Arbeitsausbeutung informiert. Faktoren wie die oft fehlende Selbstidentifizierung sowie die schwierige Handhabbarkeit des §233 STGB wurde anhand von praktischen Beispielen dargestellt und eingehend erörtert. Hierbei wurden die besonderen Problemlagen im Ermittlungsverfahren dargestellt.
Für eine verbesserte Erkennung von Menschenhandel zum Zweck der Arbeitsausbeutung wurden den Teilnehmenden anhand von Fallbeispielen und Indikatorenliste die relevanten Merkmale zur Erkennung von Menschenhandel aufgezeigt. |

