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Internationale Organisation für Migration (IOM)

Die Internationale Organisation für Migration (IOM) engagiert sich seit 1994 in der Bekämpfung des Menschenhandels und hat seitdem 500 Projekte in 85 Ländern durchgeführt. Dabei konnten etwa 15.000 Betroffene von Menschenhandel betreut und unterstützt werden. Unsere vornehmlichen Ziele sind die Prävention von Menschenhandel, der Schutz von Betroffenen und die fachliche Unterstützung staatlicher und nicht-staatlicher Akteure.

 

Die IOM sieht ihre Aktivitäten zur Bekämpfung des Menschenhandels als Schutz von Personen im Migrationsprozess. Dabei arbeiten wir mit einem ganzheitlichen Ansatz, der in den Kontext des Migrationsmanagements eingebettet ist. Er basiert auf drei Grundsätzen:

·          Beachtung und Einhaltung der Menschenrechte

·          das physische, mentale und soziale Wohl des Individuums sowie das Wohl seiner Gemeinschaft

·          Nachhaltigkeit durch Trainings bei Regierungen und Zivilgesellschaft

 

Die IOM geht in ihrer Arbeit davon aus, dass Menschenhandel in erster Linie eine Verletzung von Menschenrechten ist. Daher sollte jede von Menschenhandel betroffene Person den Anspruch auf individuell zugeschnittene Unterstützung haben, die den jeweiligen Bedürfnissen entspricht.

 

Bezugspunkt der Aktivitäten zur Bekämpfung von Menschenhandel ist für die IOM nicht nur Deutschland. Vielmehr streben wir Lösungen im europäischen Kontext und im Kontext der Zusammenarbeit zwischen allen relevanten Herkunfts- und Transitländern an.

Weitere Informationen unter:
IOM Deutschland: http://www.iom.int/germany/
IOM Counter-Trafficking Aktivitäten weltweit:  http://www.iom.int/jahia/Jahia/activities/by-theme/regulating-migration/counter-trafficking